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„Manche Wünsche unserer Gäste sind ganz leise“, erzählt eine Mitarbeiterin des Hospizes, „und dennoch voller Bedeutung.“ Schließlich war es der „kurze Draht“ unseres Wunscherfüllers und Vorstandsmitglieds Peter Löhmann, der alles ins Rollen brachte. Nach einem kurzen Telefonat mit Marco Bode war klar: Dieser Wunsch wird erfüllt. Eine Videobotschaft? Für ihn undenkbar. „Das ist doch viel zu unpersönlich – ich möchte Herrn K. persönlich treffen.“
Auf der Fahrt nach Westerstede sprach Marco nicht etwa von seinen Erfolgen als Fußballer – er erzählte mit Begeisterung von seinem sozialen Engagement, etwa von der Initiative „Schach macht schlau“. Auch das ein Ausdruck seiner großen Menschlichkeit. Im Hospiz angekommen, bereitete Peter Löhmann Herrn K. behutsam auf die Überraschung vor. Und dann war es so weit.
Marco Bode betrat das Zimmer. Herr K. brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, wer da vor ihm stand. Es folgte ein intensives Gespräch – voller gemeinsamer Erinnerungen.
Mit glänzenden Augen berichtete der knapp 90-Jährige dann von all den Spielen, die er in der Ostkurve miterlebt hatte – von Momenten voller Spannung, Jubel und Herzblut. „Ich messe die Größe eines Spielers an seiner Echtheit, seiner Ausstrahlung und daran, ob er loyal zu seinem Verein steht.“ So wie Marco Bode.
Zum Abschied überreichte Marco Bode ein ganz persönliches Geschenk: ein signiertes Exemplar seines Buches. Wir sind uns sicher: Dieses Treffen wird er nie vergessen. Und vielleicht träumt er schon heute Abend von seinem Idol – und einem ganz besonderen Tag, an dem Fußball mehr war als ein Spiel: Ein verbindender Moment zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Dankbarkeit.
Solche Momente sind nicht planbar. Sie entstehen durch Zuhören, echtes Interesse und Menschlichkeit.
Unser großer Dank gilt daher dem wunderbaren Team des Ammerland Hospizes, das diesen Herzenswunsch herausgehört und an uns weitergeleitet hat.
Und natürlich: Danke, Marco Bode. Für deine Zeit, deine Offenheit und dein großes Herz.


